Zentrale rechtsextreme Botschaften werden heute vor allem über Videoclips und Musik vermittelt. Beide Medien erleichtern die Ansprache von Jugendlichen und lassen sich einfach auf Websites der Szene sowie Web 2.0-Plattformen einbinden.Siehe dazu auch hass-im-netz.info und online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de.
Orden als visuelle Anerkennung - das Blog mymodernmet.com zeigt ehemalige Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg in ihrer heutigen Umgebung.
Jeder Mensch hat mal einen schwachen Moment, jeder blufft mal, jeder kann aussehen wie der letzte Depp, wenn man ihn nur in diesem Moment sieht. Aber nicht jeder bewegt sich ständig in der Öffentlichkeit, so wie ein Politiker.Tina Hildebrandt, Die Zeit 29/2011 http://www.zeit.de/2011/29/Politiker-Netz-Twitter
Obama trifft den Dalai Lama erneut im Map Room des Weißen Hauses. Obwohl es wieder nur der Kartenraum und nicht das Oval Office ist, passt China dieses Bild, geknipst vom Hoffotografen Souza, gar nicht. (siehe news.ORF.at
Am Wochenende wird der Kaisersohn Otto Habsburg in der Wiener Kapuzinergruft beerdigt - ein Medienereignis wie damals, schreibt Anton Holzer in der Presse:
Das habsburgische Kaiserhaus und die fotografische Öffentlichkeit – ein merkwürdiges Verhältnis. Es beginnt verkrampft und endet entspannt. Kein Wunder dass ganz am Ende, als der alte Kaiser abtritt, ungeniert und wie wild fotografiert (und gefilmt) wird. Und dieses Klicken der Fotoapparate hält bis zum heutigen Tag an, wenn wieder ein Habsburger, von dem behauptet wird, er sei der letzte, in die Kapuzinergruft getragen wird.
Wir erleben den Einsatz hautnah mit und sind doch geschützt, wie in einem Kinofilm. Durch Helmkameras, die zeigen, wie die Soldaten Feindberührung haben, oder jemand verfolgt wird, wird der Afghanistankrieg in ganz anderer Weise erlebbar. Man wird sehen, wie emotionsgeladen das Geschehen ist, man spürt die Angst der Beteiligten. Manche Bilder erinnern an ein Egoshooter-Videospiel. Gleichzeitig können die Bilder auch extrem Angst machen.Medienwissenschaftler Karl Prümm zur Strategie der deutschen Truppen in Afghanistan, Helmkameras einzusetzen. Interview aus der taz.
Sollen wir uns über die Bilderflut Sorgen machen, fragt David Campell auf seinem Blog und zitiert einen Text aus den 1930ern, der heute immer noch gut passen könnte:
Today the eye of modern man is daily, hourly overfed with images. In nearly every newspaper he opens, in every magazine, in every book—pictures, pictures, and more pictures…This kaleidoscope of changing visual impressions spins so rapidly that almost nothing is retained in memory.
Auch das gibt es, politische Küsse, wie die “Deutsche Welle” in einer ihrer Bildergalerien zeigt.
“(Fast) so cool wie Guttenberg” titelt Bild.de. Der Bundesminister der Verteidigung in Deutschland, Thomas de Maizière, besuchte im Juli 2011 Israel - und wie sein Vorgänger Guttenberg ließ auch er sich im Hubschrauber mit Sonnenbrille sitzend und über Israel schwebend fotografieren.
http://www.bild.de/politik/ausland/thomas-de-maiziere/de-maiziere-in-israel-18843546.bild.html
Das Blog “Visuelle Politik” hat sich ein Facelifting verpasst. Alle Internet-Adressen wie visuellepolitik.at und visuellepolitik.com bleiben erhalten, dies betrifft auch den Newsletter, den RSS-Feed und den Twitter-Account. Ich hoffe, Sie bleiben mir weiterhin treu und freuen sich schon auf die nächsten Einträge…
Der Guardian stellt sich die Frage, ob es sich hier um eine Fotomontage des syrischen Präsidenten handelt und dieser nachträglich zu diesem offiziellen Foto hinzugefügt wurde. http://www.guardian.co.uk/news/blog/2011/jul/12/syria-doctor-odd-photo-assad
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