Wir erleben den Einsatz hautnah mit und sind doch geschützt, wie in einem Kinofilm. Durch Helmkameras, die zeigen, wie die Soldaten Feindberührung haben, oder jemand verfolgt wird, wird der Afghanistankrieg in ganz anderer Weise erlebbar. Man wird sehen, wie emotionsgeladen das Geschehen ist, man spürt die Angst der Beteiligten. Manche Bilder erinnern an ein Egoshooter-Videospiel. Gleichzeitig können die Bilder auch extrem Angst machen.
Medienwissenschaftler Karl Prümm zur Strategie der deutschen Truppen in Afghanistan, Helmkameras einzusetzen. Interview aus der taz.
Politik ist visuell und arbeitet mit Bildern.

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